Station 8: Gemüsegarten oder Jungwald?

Foto: Die zweistämmige Buche mit vielen jungen Bäumen im Hintergrund

(Foto: F.-B.)

„Nachdem meine Mutter sich genug ausgeruht hatte, wollten meine Eltern mit mir noch zu unserem eingezäunten Gemüsegartenstück gehen, das am Rand des Waldes liegt. Auf dem Weg dahin haben wir kurz über die Kartoffelfäule und Hungersnot in Irland gesprochen. Sie sagten, dass jetzt sogar der neue Papst um Hilfe für Irland gebeten hat. Mein Vater beschloss dieses Jahr lieber weniger Kartoffeln und mehr Getreide zu pflanzen, falls die Kartoffelfäule auch zu uns kommt.

Hier am Waldrand im Garten sind immer viele Vögel, die die Schädlinge vom Gemüse fressen. Von hier sind wir dann zu den Obstwiesen gelaufen.“

 

Seht ihr einem Garten? Nein? Genau! Es ist richtig, dass ihr im Wald steht! Zu Franziskas Zeit war ein weiterer Teil des Gemüsegartens dort, wo jetzt die vielen kleinen Bäume stehen. Diese Bäume wurden erst vor 40 Jahren gepflanzt. Sie sind also älter als ihr, aber jünger als eure Großeltern. Wer genau hinschaut, sieht auch ältere mit einer dicken Wurzel oder einem dicken Stammansatz. Aber selbst diese sind nicht älter als 100 Jahre. Zu Franziskas Zeit war an der Stelle dieser Bäume kein Wald, sondern ein Gemüsegarten. Das weiß man aus alten Karten. Die zweistämmige Buche könnte allerdings zu Franziskas Lebenszeit gepflanzt worden sein.

 

Auch in einem jungen Wald finden sehr viele Tiere ein zu Hause. Viele kleine Tiere leben unter Laub oder abgestorbenen Ästen. Vielleicht findet ihr einen Tausendfüßler, eine Spinne oder einen Käfer, wenn ihr ein Blatt umdreht? Bitte fasst die Tiere nicht an. Findet ihr auch ohne Anfassen heraus, wie viele Beine Spinnen haben?

 

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